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"Es beginnt, aber endet nicht. Namen vergehen in der Stille. Im Abgrund der grollenden Wolken füllen Regentropfen ein leeres Gefäß. Jene, die ein Gefäß zu sein unwürdig sind, erliegen dem Gewicht und werden zu Stein. Zerbrechen, werden zu Geröll. Strömender Regen macht aus ihnen Sand. Für solch ein Gefäß gibt es keinen Ausgang. Doch wenn man nicht eintritt, gibt es keinen Weg. Jene, die zugrunde gehen, nennen es... Irazusando."

Ichibē Hyōsube in der Episode "Peace From Shadows"[1]

Der Irazusandō (不入参道, Schrein-Pfad ohne Eintritt) ist eine geheime Dimension innerhalb von Ichibei Hyosubes Tempel im Palast des Seelenkönigs.

Ep381IrazuSando

Ichigo betritt den endlosen Pfad.

Übersicht[]

Nachdem Ichigo Kurosaki im Palast von Ouetsu Nimaiya sein Zanpakuto neu geschmiedet bekommen hatte und nun mit allen Bruchstücken seiner Seele in Einklang war, führte Ichibei ihn zu einem Tempel auf einer Bergspitze. Er erklärte, dass Ichigo die Grenzen seiner Existenz als Shinigami überwinden müsse, um gegen Yhwach eine Chance zu haben, wofür das Training im Irazusando gedacht sei.

Das Betreten des Irazusando ist nur möglich, wenn der Seelenkönig persönlich es erlaubt bzw. es will. Nachdem Ichigo im Tempel seine beiden Zanpakuto gegen ein einfaches Holzschwert eingetauscht hatte, verwandelte sich seine Umgebung und er fand sich auf einem schmalen, von Gras umsäumten und von dämmrigem Licht beleuchteten Steinweg wieder, an dessen Seiten rituelle Stoffbänder hängen und an dessen Ende, augenscheinlich einige dutzend Metern entfernt, ein torii-Tor den Ausgang markiert. Auf diese Szenerie fiel ein beständiger Regen. Ichigos Aufgabe war es laut Ichibei einfach nur, den Weg zu überqueren.

Es stellt sich heraus, dass der Irazusando nicht nur ein Training, sondern auch ein Auswahlverfahren ist: Jene, die ihn durchqueren können, haben sich als würdig erwiese, potentielle Kandidaten für die Position des Seelenkönigs zu sein - wer nicht würdig ist, stirbt anscheinend bei dem Versuch. Schon nach wenigen Schritten begann Ichigo eine Schwere zu fühlen, als lastete das Gewicht der ganzen Welt auf ihm. Je weiter er ging, desto länger wurde der noch vor ihm liegende Weg bis zum Ziel. Einige Zeit später empfing Ichigo verschiedene Visionen aus der Vergangenheit des Seelenkönigs. Er erlebte dessen Erschaffung der drei Welten (Diesseits, Jenseits und Hueco Mundo) und dessen Verstümmelung. Am Ende der Visionen nahmen Ichigos Augen dasselbe Aussehen wie die des Seelenköngis, mit vierfachen Pupillen, an, und vierfarbiges Reiatsu strömte auf Ichigo ein. Schließlich drohte Ichigos Gestalt unter dieser Last zu explodieren, mit einer großen Kraftanstrengung gewann er jedoch die Beherrschung über seine Seele wieder. Die vier Reiatsu-Farben vereinigten sich zu Weiß und Ichigo konnte den Irazusando schließlich verlassen. Daraufhin fand er sich in den Gemächern von Senjumaru Shutara wieder. Ichibei hatte das Geschehen im Irazusando von seinem Tempel aus gespürt und war augenscheinlich mit dem Ausgang sehr zufrieden.

Trivia[]

  • Es ist möglich, dass die vierfarbigen Reiatsu-Ströme im Irazusando eine Repräsentation der vier spirituellen Rassen sind (Blau - Quincy, Rot - Hollow, Gelb - Shinigami, Grün - Menschen und Fullbringer).
  • In den "Can't Fear Your Own World"-Novels wird der Grund, dass Ichigo ein Kanditat des Seelenkönigs ist, dadurch erklärt dass er von allen vier spirituellen Rassen abstammt. Ein Seelenkönig muss über alle Wesen im Kreislauf von Leben und Tod gleichermaßen herrschen. Nur, weil Ichigos Seele mit den vier Formen der Existenz gleichermaßen "kompatibel" ist, kann sie als Gefäß für das Reiatsu im Irazusando fungieren (anders als z.B. ein reiner Quincy, der mit der Existenz der Hollows inkompatibel ist).

Referenzen[]

  1. Bleach Anime; Episode 381
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